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ASV Glonn e.V. - Glonntal Oilers geschichtliches |
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Vor über 1100 Jahren lebten in unserer Gegend wilde und raue
Menschen. Sie hausten in einfachen Hütten und ernährten sich
von Tieren, die sie während des Tages gefangen hatten. Die
Jagt war
ubeschwerlich, weil unwirtliche Sümpfe, besonders zur
Winterzeit, hinderlich waren.
Zur selben Zeit lebte in Canada ein kluger Mann mit dem
Namen "Oil". Als Herr Oil eines Tages auf einer seiner
vielen Erkundungsreisen an die Ufer der Glonn gelangte und
sah, wie schwer es diese Menschen hatten, entschloss er
sich, ihnen zu helfen. Er lehrte sie, aus, mühsam von weit
hergebrachtem, Erz Eisen zu gewinnen und dieses Eisen in
geschwungene Formen zu schmieden. Die von ihm entworfene
Form sollte später den Namen "Kufe" bekommen.
"Oil" ließ an diesen Kufen dünne Riemen aus Leder anbringen
und zeigte unseren Vorfahren wie diese Vorrichtung, die er
"Schlittschuhe" nannte, an den Füßen befestigt werden
konnte.
Er lehrte sie, sich mit schwungvollen Schritten über die
zugefrorenen Sümpfe zu bewegen.
Damit sie Hindernisse, die im Wege lagen, zur Seite räumen
konnten, gab er ihnen einen am unteren Ende gebogenen Stock:
Den sogenannten "Räumer". Dieser Stock wurde später
umbenannt in "Schläger". Die Jagd wurde für unsere
Vorfahren mit diesem "Räumer" wesentlich einfacher und
erfolgreicher. Da sie sich nun nicht mehr nur noch um die
Jagd kümmern mussten, hatten sie Zeit, Gestrüpp auszurotten
und Bäume zu fällen. Auf die freigewordenen Plätze pflügten
sie Äcker und säten Korn. Sie pflanzten Bäume, die Früchte
trugen und züchteten Rinder, Schweine und Hühner, damit sie
immer ausreichend mit Nahrung versorgt waren. So wurde, dank
Herrn "Oil", aus dem einst so wilden Land eine fruchtbare
und liebliche Gegend, die das Glonntal genannt wurde. Nun
legten sich unsere Vorfahren bereits in den Sommermonaten
Nahrungsmittelvorräte in ihre Kammern und hatten im Winter
viel Zeit und Langeweile.
Noch einmal, bereits im greisen Alter, half Herr "Oil". Er
zeigte ihnen, wie sie in ihrer freien Zeit Körper und Geist
trainieren konnten, um im Notfall ihren feindlichen Nachbarn
entgegentreten zu können. Er ließ sie auf Schlittschuhen,
mit Hilfe der Schläger, eine kleine schwarze Scheibe vor
sich hin- und hertreiben. Dies geschah mit viel
Körpereinsatz und bracht ihnen Stärke und Ausdauer und ließ
ihre Muskeln wachsen, die bei den Nachbarn Furcht und Neid
erzeugten.
Durch Spionage kamen die feindlichen Nachbarn an die
Fertigungsmethoden der Schlittschuhe und an den
Trainingsplan des Herrn Oil. Auch sie begannen nun die
schwarze Scheibe über das Eis zu treiben. Nach einiger Zeit
behauptete jeder; dass er die Scheibe besser bewegen könne
als der Nachbar: Guter Rat war teuer! Ein guter
"Scheibentreiber" unserer Vorfahren, er hieß "Ers" begann
nun, Regeln zu entwerfen, mit denen ein Vergleich möglich
war. Er ließ auf eine Eisfläche Linien und Kreise malen,
stellte 2 Tore darauf und ließ die Glonntaler und deren
Nachbarn gegeneinander spielen. Animiert durch die
Anfeuerungsrufe der Glonntaler; die bei gelungenen
Spielzügen immer "O...key" riefen, nannte er das Spiel
Eis-o-key. Im Laufe der Jahre wurde daraus "Eishockey".
In den Letzen tausend Jahren war dieser schöne Sport jedoch
so gut wie vergessen. Erst im Jahre 1983 taten sich wieder
einige Glonntaler zusammen, die die Tradition ihrer Vorväter
fortführen wollten. Unter der Federführung von Peter Meßner
gelang es im Herbst 1983 alle Glonner Eishockey-Cracks unter
einen Hut zu bekommen und feste Trainingszeiten in der neuen
Bad Aiblinger Eishalle zu organisieren.
Das erste Spiel der Gonner Eishockeyspieler fand im Dezember
1983 im Grafinger Eisstadion statt. Gegner waren die
Moohukles aus Grafing. Karl Haas, "Sponsor der ersten
Stunde", lobte 50 Liter Gerstensaft aus, wenn sich die
Niederlage der Glonner in Grenzen (unter 10 Gegentore)
halten würde. Das Match endete dann mit 1:9 Toren und mit 50
Litern Freibier.
Um die Glonner Eishockeybegeisterung auf eine Grundlage zu
stellen gründeten am 12. Januar 1984 dreiundzwanzig
begeisterte Puckvirtuosen im Gasthaus Schießstätte einen
Eishockeyclub. In Würdigung der Herren "Oil" und "Ers"
nannten sie sich die GLONNTAL OILERS.
Am 21. März 1984 trat man dem ASV Glonn als selbständige
Abteilung bei. Von den zahlreichen Gründungsmitgliedern sind
bis heute noch 6 aktiv dabei.
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(Von unserem verstorbenen Gründungsmitglied Helmut Dörr) |
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Die Glonntal Oilers der ersten Stunde: |
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Hinten v. l.: Alfred Siebler, Martin Esterl, Richard Riedl,
Peter Messner, Alois Huber, Siegfried Zeller, Franz
Schlaghaufer, Hubert Berger, Manfred Unger, Ade Olesch,
Josef Kneifl, Helmut Böhm Vorne von l.: Wolfgang Gartner,
Gerhard Hartl, Josef und Leo Hauser, Josef Rechl |
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