Kreisklasse 6 München

FB KK Forstinning (rot) Niklas Schuh vs Glonn links Jakob Stefer und Luca Andreou – Foto: Sro
Bei einer Niederlage muss der ASV trotz erfolgreicher Aufholjagd in die A-Klasse; bei einem Sieg darf der kaum mehr für möglich gehaltene Klassenerhalt in der Kreisklasse 6 (München) gefeiert werden. „Vor sechs Wochen hat keiner mehr damit gerechnet, auch einige von uns selbst nicht“, bekennt Niedermayer recht offen.
Neben dem eigenen Sieg in Forstinning durfte im Parallelspiel der Abstiegskonkurrent TSV Hohenbrunn gegen den Meister TSV Poing keinesfalls gewinnen. Der ASV blieb trotz fehlenden Live-Tickers von Hohenbrunn durch eine Kontaktperson vor Ort stets informiert. Nach der zwischenzeitlich verkündeten Führung für Hohenbrunn erreichte die Anspannung bei Glonn das Endlevel. „Aber wir hatten vollstes Vertrauen in Poing“, hoffte Niedermayer auf Unterstützung des Landreisrivalen. Und diese kam in Form eines 2:1-Sieges.
Blieb also noch die Hausaufgabe auswärts in Forstinning. „In den ersten 20 Minuten agierten wir schlecht, die Anspannung war zu spüren.“ Niedermayer, nach dem 18. Spieltag als Nachfolger von Konstantinos Fotiadis auf der Trainerstelle in Glonn installiert, beobachtete ein zunächst schwaches Nervenkostüm bei seinen Akteuren. Nach der Trinkpause bei auch in Forstinning hochsommerlichen Temperaturen besserte sich das Gast-Spiel deutlich.
Mit dem 1:0 von Lorenz Kintzel kurz vor dem Seitenwechsel (45.) bewegte sich die Statik der Partie dann deutlich zum ASV hin. „Dem Tor ging ein Zusammenprall zwischen unserem Innen- und Außenverteidiger voraus. Wir haben das Spiel aber nicht abgeschenkt“, bewertete VfB-Akteur Jonas Eisenreich die eigene Vorstellung. Glonn ging dann mit einem guten Gefühl in die Pause und brachte den nötigen Sieg am Ende sicher über die Zeit.
Beim VfB Forstinning II stand die Partie, abseits des sportlichen Geschehens, ganz im Zeichen des Abschieds von Trainer Hubert Schunk. Nach gefühlt vier bis fünf komplett ausgebildeten Spielergenerationen beendet der Langzeitcoach seine Tätigkeit und wird den Klub fortan als Beobachter und Fan begleiten. Sein Co-Trainer und Betreuer Markus Kammermaier wird nun ebenfalls aufhören, die Abteilungsleitung befindet sich bereits in Gesprächen für die Nachfolger.
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