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Glonntal Oilers Geschichte

Glonntal Oilers Geschichte2018-05-31T06:27:25+00:00

ASV Glonn e.V. – Glonntal Oilers Geschichte

Vor über 1100 Jahren lebten in unserer Gegend wilde und raue Menschen. Sie hausten in einfachen Hütten und ernährten sich von Tieren, die sie während des Tages gefangen hatten. Die Jagt war beschwerlich, weil unwirtliche Sümpfe, besonders zur Winterzeit, hinderlich waren.

Zur selben Zeit lebte in Canada ein kluger Mann mit dem Namen “Oil”. Als Herr Oil eines Tages auf einer seiner vielen Erkundungsreisen an die Ufer der Glonn gelangte und sah, wie schwer es diese Menschen hatten, entschloss er sich, ihnen zu helfen. Er lehrte sie, aus, mühsam von weit hergebrachtem, Erz Eisen zu gewinnen und dieses Eisen in geschwungene Formen zu schmieden. Die von ihm entworfene Form sollte später den Namen “Kufe” bekommen.

“Oil” ließ an diesen Kufen dünne Riemen aus Leder anbringen und zeigte unseren Vorfahren wie diese Vorrichtung, die er “Schlittschuhe” nannte, an den Füßen befestigt werden konnte.

Er lehrte sie, sich mit schwungvollen Schritten über die zugefrorenen Sümpfe zu bewegen.

Damit sie Hindernisse, die im Wege lagen, zur Seite räumen konnten, gab er ihnen einen am unteren Ende gebogenen Stock: Den sogenannten “Räumer”. Dieser Stock wurde später umbenannt in “Schläger”. Die Jagd wurde für unsere Vorfahren mit diesem “Räumer” wesentlich einfacher und erfolgreicher. Da sie sich nun nicht mehr nur noch um die Jagd kümmern mussten, hatten sie Zeit, Gestrüpp auszurotten und Bäume zu fällen. Auf die freigewordenen Plätze pflügten sie Äcker und säten Korn. Sie pflanzten Bäume, die Früchte trugen und züchteten Rinder, Schweine und Hühner, damit sie immer ausreichend mit Nahrung versorgt waren. So wurde, dank Herrn “Oil”, aus dem einst so wilden Land eine fruchtbare und liebliche Gegend, die das Glonntal genannt wurde. Nun legten sich unsere Vorfahren bereits in den Sommermonaten Nahrungsmittelvorräte in ihre Kammern und hatten im Winter viel Zeit und Langeweile.

Noch einmal, bereits im greisen Alter, half Herr “Oil”. Er zeigte ihnen, wie sie in ihrer freien Zeit Körper und Geist trainieren konnten, um im Notfall ihren feindlichen Nachbarn entgegentreten zu können. Er ließ sie auf Schlittschuhen, mit Hilfe der Schläger, eine kleine schwarze Scheibe vor sich hin- und hertreiben. Dies geschah mit viel Körpereinsatz und bracht ihnen Stärke und Ausdauer und ließ ihre Muskeln wachsen, die bei den Nachbarn Furcht und Neid erzeugten.

Durch Spionage kamen die feindlichen Nachbarn an die Fertigungsmethoden der Schlittschuhe und an den Trainingsplan des Herrn Oil. Auch sie begannen nun die schwarze Scheibe über das Eis zu treiben. Nach einiger Zeit behauptete jeder; dass er die Scheibe besser bewegen könne als der Nachbar: Guter Rat war teuer! Ein guter “Scheibentreiber” unserer Vorfahren, er hieß “Ers” begann nun, Regeln zu entwerfen, mit denen ein Vergleich möglich war. Er ließ auf eine Eisfläche Linien und Kreise malen, stellte 2 Tore darauf und ließ die Glonntaler und deren Nachbarn gegeneinander spielen. Animiert durch die Anfeuerungsrufe der Glonntaler; die bei gelungenen Spielzügen immer “O…key” riefen, nannte er das Spiel Eis-o-key. Im Laufe der Jahre wurde daraus “Eishockey”.

In den Letzen tausend Jahren war dieser schöne Sport jedoch so gut wie vergessen. Erst im Jahre 1983 taten sich wieder einige Glonntaler zusammen, die die Tradition ihrer Vorväter fortführen wollten. Unter der Federführung von Peter Meßner gelang es im Herbst 1983 alle Glonner Eishockey-Cracks unter einen Hut zu bekommen und feste Trainingszeiten in der neuen Bad Aiblinger Eishalle zu organisieren.

Das erste Spiel der Gonner Eishockeyspieler fand im Dezember 1983 im Grafinger Eisstadion statt. Gegner waren die Moohukles aus Grafing. Karl Haas, “Sponsor der ersten Stunde”, lobte 50 Liter Gerstensaft aus, wenn sich die Niederlage der Glonner in Grenzen (unter 10 Gegentore) halten würde. Das Match endete dann mit 1:9 Toren und mit 50 Litern Freibier.

Um die Glonner Eishockeybegeisterung auf eine Grundlage zu stellen gründeten am 12. Januar 1984 dreiundzwanzig begeisterte Puckvirtuosen im Gasthaus Schießstätte einen Eishockeyclub. In Würdigung der Herren “Oil” und “Ers” nannten sie sich die GLONNTAL OILERS.

Am 21. März 1984 trat man dem ASV Glonn als selbständige Abteilung bei. Von den zahlreichen Gründungsmitgliedern sind bis heute noch 6 aktiv dabei.

(Von unserem verstorbenen Gründungsmitglied Helmut Dörr)

Die Glonntal Oilers der ersten Stunde

Hinten v. l.: Alfred Siebler, Martin Esterl, Richard Riedl, Peter Messner, Alois Huber, Siegfried Zeller, Franz Schlaghaufer, Hubert Berger, Manfred Unger, Ade Olesch, Josef Kneifl, Helmut Böhm Vorne von l.: Wolfgang Gartner, Gerhard Hartl, Josef und Leo Hauser, Josef Rechl

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