Geht da noch was? „Wir hoffen, rechnen aber nicht. Wir sind halt abhängig, dass vorne einer patzt,“ analysiert Pressesprecher Raphael Gartner die Tabellenlage nach dem 3:1-Sieg über Tabellenführer Dornach II.

Der Abstand zu den beiden direkten Aufstiegsplätzen ist überbrückbar, doch Ausrutscher der Konkurrenz aus Aschheim und Dornach sind dafür vonnöten bei zugleich eigener Schadlosigkeit. Gegen den Spitzenreiter handelte sich die Mannschaft von Spielertrainer Benrhard Riedl zunächst einen Rückstand ein mit dem „haltbaren“ Gegentreffer von Kazim Kacar. „Doch glücklicherweise haben wir bald den Ausgleich gemacht,“ freute sich Gartner über das 1:1 durch Riedl mit einem Fernschuss in den Winkel nach Vorarbeit von Felix Michael. Und noch vor dem Seitenwechsel legte Glonn das 2:1 nach. Für den Torschützen Alexander Niedermayer bedeutete dieser Treffer das Ende einer schier unendlichen Leidenszeit mit langwieriger Verletzung. Nach dem Aufbautraining spielte Niedermayer nun zum zweiten Mal in der Startformation und krönte sein Comeback mit dem Torerfolg, die Vorarbeit leistete erneut Michael. Und zur Veredelung traf Niedermayer nach dem Seitenwechsel gleich noch zum 3:1, wiederum, klar, nach einem Assist von Michael. „Es war ein souveräner Sieg, Dornach war harmlos,“ lobte Gartner die Leistung und sieht den ASV nun in der „Jägerposition“.arl

ASV Glonn: Stephan, Gröbmayr, Gasteiger, Stefer T. + J., Kneifl, Ametsbichler, Kögl, Riedl, Michael, Niedermayer, Ehmann, Hölzl.

“Quelle und Copyright: Ebersberger Zeitung“