Glonn/Anzing – Auf den ersten Blick sieht es nach einer eindeutigen Angelegenheit aus. 4:0 (1:0) gewannen die Gäste der Anzing Zweiten. Doch ganz so klar und unterlegen waren die Spieler um Ralf Schedlbauer dann doch nicht. Betont zumindest Glonns Spielertrainer.

So sehr sich die Glonner (l. Samile Tesfalem) auch streckten, sie kamen gegen die Anzinger Reserve (r. Dennis Frank) einfach nicht richtig zum Zug. Foto: Stefan rossmann

„Dass es gegen Anzing nicht leicht werden würde, wussten wir schon vorher“, so Schedlbauer. Schließlich hatte die Anzinger Zweite ihr Saisonauftaktspiel gewonnen, der ASV seines verloren. Was so früh in der Punktrunde aber nicht viel aussagt.

„Es war über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel“, so Schedlbauers Analyse, „und die Tore sind nur durch individuelle Fehler passiert.“

Kurz vor der Pause kamen die Gäste durch Markus Lämmel zum 0:1 (43.). „Die Anzinger waren einfach cleverer und haben die groben Schnitzer ausgenutzt“, kritisierte der Glonner Coach, nachdem Antonio Wehner gleich zweimal zum Tore schießen eingeladen worden war (60./77.). Als Matthias Hausner Sekunden später sogar das 0:4 gelang (78.), stand der Sieger fest. Ein verdienter zudem, wie Schedlbauer anerkannte: „Wir waren zu harmlos in der Vorwärtsbewegung und haben uns zu wenige Chancen erarbeitet.“ Allerdings sei die Niederlage zu hoch ausgefallen. Der Glonner Spielertrainer freut sich schon heute auf das Rückspiel. Nicht aus Revanche-Gelüsten, sondern „da es ein faires und schönes Spiel war“.  hw

Glonn II: Wagner, Ritzer, Grunnack, Ametsbichler, Hoelzl, Le, Gruendinger, Senckenberg, Tesfalem, Merih, Unger; Schmidt, Osman, Schedlbauer.

Anzing II: Erden, Vogl, Stoewahs, Frank, Wünsch, Finauer, Ruppenstein, Lämmel, Hausner, Eisenhofer, Wehner; Striegl, Lezi, Laufer.

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