ASV Glonn – Höhenkirchen 4:0

Da waren es nur noch drei. Drei Spieltage vor Schluss der Kreisklassenrunde ist der Rückstand des ASV Glonn auf den Relegationsplatz auf drei Zähler geschrumpft. Dabei sah es zunächst im Nachholspiel gegen Höhenkirchen nicht so aus, als würde der ASV seiner Hoffnung auf ein kleines Wunder im Abstiegskampf neue Nahrung verschaffen. „Es war eine ausgeglichene erste Halbzeit“, so Glonns Abteilungsleiter Jakob Stefer, der auch auf dem Platz mitmischte. „Wir waren eigentlich gut im Spiel, und ein paar Mal hat uns unser Torwart Jakob Riedl gerettet.“

Bloß keine Hektik mehr im Saisonendspurt der Kreisklasse 6 aufkommen lassen wollen Glonns (li.) Maximilian Bernhard und Poings Julius Wohner. © Stefan Rossmann

Größtes Plus aber sei gewesen, „dass wir über 90 Minuten das Tempo hoch gehalten haben, während Höhenkirchen Mitte der zweiten Halbzeit etwas nachgelassen hat“. Und sich zudem „spendabel“ zeigte. Nach einer Freistoßflanke von Tobias Stefer beförderte der Höhenkirchener Jan-Luca Tamm den Ball ins eigene Netz (71.). Drei Minuten später rauschte ein Weitschuss von Maximilian Bernhard in die SpVgg-Maschen. „Damit ist eine große Last von uns abgefallen“, nannte Jakob Stefer das 2:0.

Der Druck ließ weiter nach – dank Martin Huber, der einen Elfmeter verwandelte (82.) und das 4:0 folgen ließ (88.). „Wir sind aber weiterhin auf fremde Hilfe angewiesen“, betont Stefer. Zudem müsse man das gewonnene Selbstvertrauen nun in Punkte umsetzen. Das ASV-Einmaleins lautet nun „Drei-Mal-Drei“. Wenn die Konkurrenz entsprechende Ergebnisse beisteuert, könnte der Klassenerhalt noch gelingen. „Es gibt nur noch Endspiele für uns“, weiß Stefer.

Das erste steigt am Sonntag, 14.30 Uhr, beim TSV Haar. „Keine Ahnung, was uns dort erwartet“, so der ASV-Chef: „Die gleiche Mannschaft, die vergangene Saison um den Aufstieg gespielt hat, steht nun hinten drin. Aber egal, wir brauchen diese drei Punkte.“HW

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