Hohenlinden nach 4:3-Sieg zurück im Aufstiegsrennen
Glonn – Die nüchterne Erkenntnis von ASV-Coach Kosta Fotiadis nach dem Glonner Derby gegen den SV Hohenlinden: „Momentan reicht es nicht für diese Liga.“ Nicht einmal mit drei Toren: „Da muss zu Hause ein Punkt hängen bleiben. Mindestens.“ Dabei hatte die Kreisklasse-Partie gut begonnen: der Glonner Kader gut gefüllt, ein ansehnliches Spiel, die „verdiente Führung“ durch Martin Sellmer (32.).
Doch die Gäste glichen noch in Halbzeit eins aus. „Ebenfalls verdient“, wie Fotiadis beim Treffer von Manuel Fuchs (40.) anmerkte. War der erste Abschnitt laut ASV-Coach „in Ordnung“, so änderte sich das nach der Pause. „Zu viele Fehler“ schlichen sich ein. „Wir waren zu ängstlich.“ Dazu kamen zwei schnell aufeinanderfolgende Gegentreffer. Hohenlinden lag nach Toren von Fuchs (52.) und Max Prünster (57.) mit 3:1 in Führung. „Das waren moralische Schläge“, sagte Fotiadis.
Zwar machte ein Torwartfehler den Weg zum 2:3 durch Anian Oeckl frei (75.), doch Hohenlinden legte erneut nach: 2:4 (Tom Küverling/81.). Glonn warf alles nach vorn und hatte auch Erfolg, als Simon Schwaiger auf 3:4 stellte (89.). Der dritte ASV-Streich kam aber zu spät, um die Negativserie zu beenden. Der SVH ist dagegen wieder zurück im Rennen um den Relegationsplatz.WOLFGANG HERFORT

Die SVH-Zange im Nacken spürt (weiß) Luis Riedhofer. Hohenlindens (li.) Simon Haberl und Sebastian Bauer lassen den Glonner nicht aufdrehen. © Stefan Rossmann
ASV Glonn: Riedl, Kintzel, Staudinger, Schuler, J. Stefer, König, Oeckl, Bernhard, Huber, Sellmer, Riedhofer – Simic, Kranner, Schwaiger, Fotiadis.
SV Hohenlinden: Klose, Bauer, Hüniger, Haberl, Ittlinger, Fuchs, Ficklscherer, Pejic, Klaes, Prünster, Nagel – Wimmer, Küverling, Attenberger, Baum, Streb, Renauer.
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