ASV Glonn und Coach Fotiadis gehen ab sofort getrennte Wege
Glonn – Herren-Kreisklassist ASV Glonn will alles unternehmen, um den Klassenerhalt doch noch zu bewerkstelligen. Wie die Fußballsparte um Leiter Jakob Stefer mitteilte, hat man am Osterwochenende „einvernehmlich die Zusammenarbeit mit Trainer Kosta Fotiadis beendet“.
Laut Stefer habe man sich in einem „offenen, vertrauensvollen und konstruktiven Gespräch gemeinsam darauf verständigt, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden“. Denn, so die Erläuterung der ASV-Führung, die Mannschaft befände sich acht Spieltage vor dem Saisonende „in einer sportlich herausfordernden Situation“. Glonn trägt die rote Laterne und weist bereits sechs Zähler Rückstand auf den Abstiegs-Relegationsrang auf, den derzeit der TSV Haar belegt.
„Vor diesem Hintergrund sind Vereins- und Abteilungsleitung zu der Einschätzung gelangt, dass ein neuer Impuls auf der Trainerposition möglicherweise zusätzliche Kräfte freisetzen und eine Aufbruchstimmung innerhalb der Mannschaft erzeugen kann, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu erhöhen“, betonte Jakob Stefer in einer ASV-Pressemitteilung. „Die Entscheidung wurde im gegenseitigen Einvernehmen getroffen und ist Ausdruck eines gemeinsamen Verantwortungsbewusstseins gegenüber der aktuellen Situation des Vereins.“
Beide Seiten würden diesen Schritt mit der Hoffnung verbinden, „der Mannschaft neue Energie zu geben und die verbleibenden Spiele erfolgreich zu gestalten“. Der Verein betonte jedoch ausdrücklich, „dass diese Entscheidung keinerlei Abstriche an der hervorragenden Arbeit von Kosta Fotiadis“ bedeute. „Manchmal läuft es nicht und dann ist der Trainer der Leidtragende.“
Stefer dankte dem Spielertrainer aufrichtig im Namen des Vereins für seinen unermüdlichen, vorbildlichen Einsatz und seine wertvolle Arbeit während der gesamten Zusammenarbeit: „In den vergangenen eineinhalb Jahren hat er die Mannschaft mit großer Fachkompetenz, hohem Engagement und außergewöhnlicher menschlicher Integrität geführt. Er hat uns in allen Facetten bereichert.“ Der ASV wünscht Fotiadis „für seine persönliche und sportliche Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute“.
Die Nachfolge ist bereits intern geregelt: Denn am gestrigen Dienstag hat Ex-Spieler Alexander Niedermayer die ASV-Erste als Coach übernommen. Er wird weiterhin unterstützt von Tobias Stefer als Co-Trainer. Die erste Aufgabe wartet am Sonntag, 12. April (15 Uhr), mit dem Heimspiel gegen den Putzbrunner SV.OLAF HEID
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